Klang meines Körpers – eine interaktive Ausstellung zum Thema Sucht

Im Rahmen des Biologielehrplans nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen des Gymnasiums Eschenbach an der interaktiven Ausstellung „Klang meines Körpers“ der Villa Schöpflin teil. Die Wanderausstellung widmet sich sensibel und altersgerecht dem wichtigen Thema Essstörungen und Esssucht.

Als sozial wirksame Schule legt das Gymnasium Eschenbach besonderen Wert auf Prävention, Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung. Ziel des Projekts war es, Jugendliche frühzeitig für einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper, mit Schönheitsidealen sowie mit Essgewohnheiten zu sensibilisieren und Räume für ehrliche Gespräche zu schaffen.

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Ein zentrales Element der Ausstellung ist der kreative Zugang zum Thema. So beschreibt Stephanie Lahusen den Ansatz treffend:
„Gerade dort, wo Worte fehlen, können Bilder und Musik stellvertretend sprechen. Jugendliche bekommen über Musik, Bilder, Collagen und Texte von Betroffenen einen persönlichen, unmittelbaren Zugang zur Problematik der Essstörung. Die Schülerinnen und Schüler erleben sich als Schauende, Hörende und Gestaltende und eröffnen sich dadurch unterschiedliche Spielräume, um die Problematik ganzheitlich zu erfassen.“

An verschiedenen interaktiven Stationen setzten sich die Jugendlichen mit Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, gesellschaftlichen Erwartungen und Medienbildern auseinander. Die Ausstellung eröffnete neue Perspektiven und regte dazu an, eigene Einstellungen zu reflektieren.

Begleitet und fachlich unterstützt wurde das Projekt von Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamt Weiden-Neustadt a.d. Waldnaab. In offenen Gesprächsrunden standen sie den Klassen als kompetente Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig frühzeitige Aufklärung und Prävention sind.

Ein weiterer wichtiger Baustein war die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Bereits im Vorfeld wurden die Eltern in einem Online-Elternabend fachkundig in das Thema eingeführt. Dieses Zusammenspiel zwischen Schule und Familie ist entscheidend, um Jugendliche nachhaltig zu stärken und sie in ihrer Entwicklung verantwortungsvoll zu begleiten.

Organisiert wurde die Ausstellung von Frau Regner-Hofmann und Herrn Holl, die damit einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsprävention am Gymnasium Eschenbach leisten.
Die positiven Rückmeldungen aus den Klassen zeigen, dass der kreative Zugang viele zum Nachdenken angeregt und neue Denkanstöße gegeben hat. Mit Projekten wie „Klang meines Körpers“ unterstreicht das Gymnasium Eschenbach seinen Anspruch, Bildung nicht nur fachlich fundiert, sondern auch sozial wirksam zu gestalten.

REG