Bilder der Schule
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Unterricht
Der Unterricht ist unser Kerngeschäft, ihm widmen wir unsere ganze Kraft. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die Schülerinnen und Schüler. Ihnen in unserer Region eine vertiefte Allgemeinbildung mit gymnasialem Anspruch zu vermitteln ist unsere vornehmste Aufgabe. Freilich ist das Gymnasium Eschenbach kein abgeschlossener Lernraum, sondern ein Ort der Begegnung mit vielen Möglichkeiten, auch außerhalb des Schulhauses Erfahrungen zu sammeln. Wir öffnen also Fenster zum beruflichen Leben in der Nordost-Oberpfalz, zu unseren europäischen Nachbarn in der Slowakei, Frankreich, England, Italien und vermitteln auch Einblicke in natürliche, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge.
Unterricht ist in Fächern, Klassen und Leistungserhebungen organisiert, aber er erschöpft sich nicht in ihnen. Unterricht kann sehr wohl auch fächerübergreifend oder in Kursen stattfinden, neben dem Pflichtunterricht gibt es den Wahl- und Projektunterricht. Er verleiht der Schule ihr Profil. Auch außerhalb des Klassenzimmers und des Schulhauses sind wertvolle Lernerfahrungen möglich. Man denke nur an Betriebsbesichtigungen, Studienfahrten oder die Projekt-Seminare (zur Studien- und Berufsorientierung) in der Oberstufe.
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Gebundene Ganztagsklasse
Seit dem Schuljahr 2011/2012 beginnt eine 5. Klasse als Ganztagsklasse, die von Montag bis Donnerstag täglich von 8.00 Uhr bis 15.55 Uhr und am Freitag bis 12.55 Uhr Unterricht hat.
Das bedeutet aber nicht den ganzen Tag Schule, sondern ein nach pädagogischen Gesichtspunkten gestaltetes Tagesprogramm, bei dem sich Unterricht, freie Arbeitszeit und Freizeit, Phasen der Konzentration und Entspannung, Phasen des gemeinsamen und des individuellen Lernens und Arbeitens mit Phasen der Bewegung abwechseln.
Konkret bedeutet dies, dass die Schülerinnen und Schüler vier Stunden Pflichtunterricht haben, dann 30 Minuten Übungszeit abwechselnd in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch unter der Aufsicht des Fachlehrers. Nach dem Mittagessen und der Mittagspause schließen sich eine weitere Stunde Übungsphase, eine Stunde eher aktivitätsbezogene Aufgabenstellungen und noch zwei Stunden Pflichtunterricht an.
Die Eltern werden durch die Ganztagsklasse zwar nicht von ihrem Recht und ihrer Pflicht zur Mitwirkung am Lernprozess des Kindes entbunden, aber doch entlastet. Die qualifizierte Begleitung von Übungsaufgaben und die vertiefte Förderung des Kindes durch den engeren und zeitlich erweiterten Kontakt zu den Lehrkräften ist der Hauptgesichtspunkt, neben der besseren Vereinbarkeit von Erziehung und Berufstätigkeit vor allem in Familien mit nur einem Erziehungsberechtigten.
Ein Wechsel aus der Ganztagsklasse in die parallele Halbtagsklasse ist nur in begründeten Einzelfällen und entsprechend den organisatorischen Gesichtspunkten möglich.
Zeit zum Lernen
Der Unterricht wird weitgehend in Doppelstunden organisiert. Damit reduziert sich die Anzahl der Fächer pro Tag. Dies ermöglicht eine in der Methodik abwechslungsreichere und nachhaltigere Unterrichtsführung und nicht zuletzt auch eine leichtere Schultasche.
Zeit zum Arbeiten
Neben einer Stunde Methodentraining mit dem Ziel, theoretisch und praktisch die persönliche Arbeitsorganisation einzuüben, haben die Schüler von Montag bis Donnerstag Zeit zum Erledigen der Übungsaufgaben. Mündliche Hausaufgaben wie z.B. die Vorbereitung auf Erdkunde müssen zu Hause erledigt werden. Es wird angestrebt, dass von Montag bis Donnerstag zu Hause keine schriftlichen Aufgaben mehr zu erledigen sind.
Zeit zum Erholen
Nach fünf Stunden Unterricht essen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Speisesaal zu Mittag und haben anschließend bis 13.00 Uhr Freizeit. Für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe von 3,20 Euro an. In ihrer Freizeit (meist draußen auf dem Hartplatz) stehen den Schülerinnen und Schülern Spielgeräte zur Verfügung, die auch einen Bewegungsanreiz bieten.
Zeit für die Gemeinschaft
Projektunterricht: in zwei Wochenstunden werden von den Schülern in aufeinander folgenden Blöcken Projekte aus verschiedenen Bereichen erarbeitet: Erlebnispädagogik, „Bewegte Schule“, Theater, fachspezifische Themen etc.
Darüber bietet die Klassleiterstunde Zeit und Raum, die Lebens- und Lernatmosphäre in der Klasse zu prägen und zu steuern. In diesem Zusammenhang und darüber hinaus ist hier die Zielsetzung, die sog. soft skills (oder die soziale Kompetenz) zu fördern und zu stärken.
Zeit für den Einzelnen
Nach der Erledigung des Pflichtprogramms haben die Schülerinnen und Schüler Zeit zum Lesen. Sie wählen aus einem reichhaltigen Angebot an Literatur und Sachbüchern aus. Dies wird von einer Lehrkraft begleitet und die Schülerinnen und Schüler erhalten auch entsprechende Rückmeldung.
Ansprechpartner für die gebundene Ganztagsklasse:
Isabella Beyer und Michael Werner
Ganztagsschule
Früher war „Nachmittagsunterricht“ an vielen Schulen eher die Ausnahme. Doch das Verständnis von Schule als Lern- und Lebensraum umfasst längst auch das Gymnasium. Viele berufstätige Eltern sind zudem dankbar, wenn ihre Kinder am Nachmittag beaufsichtigt und betreut werden.
Natürlich ist – schulisch betrachtet – der Nachmittag nicht einfach die Verlängerung des Vormittags, so wie ja Unterricht auch nicht nur aus Stillsitzen und Zuhören besteht. Sondern die Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv mit, der Nachmittagsunterricht will also gestaltet und rhythmisiert sein. Dazu gehört selbstverständlich auch die Möglichkeit, in der Schule ein gesundes warmes Mittagessen einzunehmen.
Unter den genannten Voraussetzungen fördert und finanziert der Freistaat Bayern seit 2007 die Einrichtung von sog. Offenen Ganztagsklassen (eine Form der qualifizierten Nachmittagsbetreuung). Träger dieses Angebots an unserem Gymnasium ist die Volkshochschule Eschenbach / Westlicher Landkreis Neustadt a.d.W.
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Unterrichtszeiten und Hausordnung
Unterrichtszeiten:
| Stunde | Zeit |
|---|---|
| 1. | 08:00 - 08:45 |
| 2. | 08:45 - 09:30 |
| 1. Pause | |
| 3. | 09:45 - 10:30 |
| 4. | 10:30 - 11:15 |
| 5. | 11:15 - 12:00 |
| 2. Pause | |
| 6. | 12:10 - 12:55 |
| 7. / Mittagspause | 12:55 - 13:40 |
| 8. | 13:40 - 14:25 |
| 9. | 14:25 - 15:10 |
| 10. | 15:10 - 15:55 |
Hausordnung:
Lernen und Leben in einer offenen Schule können nur durch vertrauensvolle Zusammenarbeit in einer partnerschaftlichen und respektvollen Atmosphäre gedeihen. Dies verlangt von allen am Schulleben Beteiligten Höflichkeit, Verantwortung und Sorgfalt im Umgang mit allem, was zum Schulhaus gehört.
Aufenthalt vor Unterrichtsbeginn, in Pausen und Freistunden, nach Unterrichtsende
Vor 7.45 Uhr halten sich alle Schüler* im Erdgeschoss (A-Trakt) oder im Speisesaal (A 012) auf. Den Schülern der Q11 und Q12 stehen vor Unterrichtsbeginn, in den Pausen und Freistunden zusätzlich die Aufenthaltsräume A 010 (Oberstufenraum) und A 011 („Glaskasten“) zur Verfügung. Beim ersten Gong begeben sich alle Schüler in die Unterrichtsräume.
Schüler, für die kein Ethikunterricht eingerichtet ist, melden sich grundsätzlich im Sekretariat.
Während der Pausen halten sich die Schüler in der Aula oder auf dem Schulhof (in der 1. Pause auch im Speisesaal) auf. Schülern der 10. – 12. Jahrgangsstufen steht während der Pausen auch der 1. Stock des A-Trakts zur Verfügung (Ausnahme: der Bereich vor dem Sekretariat). Während der Mittagspause dürfen nur die Schüler der 10. – 12. Jahrgangsstufen das Schulgelände ohne Genehmigung verlassen.
Als Aufenthaltsorte stehen zur Verfügung:
Unterricht
Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrkraft anwesend, meldet sich der Klassensprecher im Sekretariat. Fachräume dürfen nur in Anwesenheit einer Lehrkraft betreten werden.
Die Schüler sind verpflichtet, sich am Digitalen Schwarzen Brett regelmäßig über Vertretungsstunden oder Stundenplanänderungen zu informieren.
Sauberkeit und Ordnung
Für die Ordnung in den Unterrichtsräumen und die Sauberkeit der Tafel nach jeder Unterrichtsstunde sorgen die eingeteilten Ordnungsdienste. Nach der letzten Unterrichtsstunde sind die Stühle hochzustellen und die Fenster zu schließen.
Beschädigungen oder außergewöhnliche Verschmutzungen sind sofort dem Sekretariat oder einer Lehrkraft zu melden. Für abhanden gekommene Gegenstände kann keine Haftung übernommen werden.
Das Werfen von Gegenständen (im Winter auch von Schneebällen) ist auf dem gesamten Schulgelände verboten, ebenso das Rennen und Ballspiele im Schulgebäude.
Unfälle, die sich auf dem Schulweg oder in der Schule ereignen, werden umgehend im Sekretariat gemeldet.
Aushänge aller Art bedürfen der Genehmigung durch das Direktorat.
Im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände sind Mobiltelefone und sonstige digitale Speichermedien grundsätzlich auszuschalten. Die unterrichtende oder die Aufsicht führende Lehrkraft kann Ausnahmen gestatten.
Mitbringen oder Genuss von Rauschmitteln und alkoholischen Getränken sind ebenso wie das Rauchen auf dem Schulgelände untersagt.
Fahrräder dürfen nur auf den dafür ausgewiesenen Flächen abgestellt werden.
Eschenbach, 27. Juni 2012
Gez.
Dr. Thielsen, OStD
* Alle männlichen Bezeichnungen beziehen sich im Folgenden auch auf die Personen weiblichen Geschlechts.